Alpha One – Wie Henry Beth das erste Mal auf der Bühne sah

Es ist Zeit für eine weitere Sondergeschichte … „Wie Henry Beth das erste Mal auf der Bühne sah“ wurde dabei von meiner Facebookgruppe (Alphaklatsch und anderes) gewählt. Hier ist sie nun:

.

.

.

Kapitel 1: Der Morgen davor

Henry erwachte früh an diesem Samstagmorgen und gähnte. Viel geschlafen schien er nicht zu haben, was auch daran lag, dass er gestern Abend noch unterwegs gewesen war. Er schaute auf sein Handy, nope, es waren nur drei Stunden. Er setzte sich langsam auf und streckte sich. Dann schaute er wieder auf sein Handy und in seinen Kalender, um sich in Erinnerung zu rufen, was heute alles anlag.

Der Ball.

Er seufzte. Bälle waren nicht gerade seine Lieblingsbeschäftigung. Alle drehten wegen des alljährlichen UCoP-Balles immer völlig durch, er hätte darauf verzichten können.

Schließlich stand er auf und ging joggen. Als er aus seiner Wohnung heraustrat, sah er auf die Tür gegenüber und fragte sich, ob sie schon wach war.

Heute hatte sie einen großen Tag vor sich, so viel wusste er. Sie hatte Bühnentraining und ganz UCoP würde ihr zuschauen. In den letzten Tagen war sie relativ locker gewesen und ihm kam der Gedanke, ob sie überhaupt davon wusste.

Vermutlich nicht, Tom verschwieg so etwas auch gerne mal.

Morgen würde es außerdem mit ihr ins Trainingslager fahren. Seine Taschen waren schon gepackt und er hatte in den letzten Tagen reichlich darüber nachgedacht, wie er die Sache mit ihr und dem Paartanzen angehen sollte. Er hatte darüber auch lange mit Tom gesprochen und festgestellt, dass es wohl nur ging, indem man sie auf irgendeine Weise direkt konfrontierte. Da sie aus dem Trainingslager nicht wegkonnte, würde dieser Punkt ziemlich leicht umzusetzen sein.

Er lief wie immer durch den nahen Park, dann um das riesige Freizeitgelände. Da es kalt war, hatte er die Kapuze seiner Trainingsjacke über den Kopf gezogen. Er liebte joggen, Zeit um ungestört zu denken. Kein Handy, das ihn ablenkte, keine Leute, die ihn störten. Und dann noch die Ruhe. Die ganzen Tage waren allein schon durch die Musik immer so laut, dass er es genoss, wenn es mal ruhig war.

Er war trotz des wenigen Schlafes gut drauf, die Runde war nicht die schlechteste und er schnaufte nur leicht, als er zurück zu den Alphahäusern kam.

Er ging die Treppe hoch, ohne jemandem zu begegnen. Sein Blick fiel wieder auf ihre Tür und in diesem Augenblick beschloss er, sie mit zum Joggen zu nehmen. Dann konnten sie zusammen den Kopf freibekommen und sich besser kennenlernen.

Er schüttelte sich. Irgendwo mochte er sie viel zu sehr.

Kapitel 2: Licht

Das Licht im Stadion war allein auf die Bühne fokussiert. Es galt das oberste Gebot: Keinen Lärm, keine Störung, ruhiges und unauffälliges Verhalten, so tun, als wäre man nicht da.

Beth wusste nichts und sie bemerkte auch nichts. Henry jedoch beobachtete sie genau, seitdem er vor ungefähr 15 Minuten angekommen war. Er hatte erst eine kleine Runde im Trainingskomplex absolviert.

Er beobachtete sie nicht als einziger, so ziemlich alle Performer, alle Mitarbeiter, alle, die es irgendwie anstellen konnten und zu UCoP gehörten, waren hier. Hier oben auf den Rängen, weit weg von der Bühne, im Dunkeln, in den Schatten der Notbeleuchtung, direkt unterm Dach.

Auch der Rest seines Alphateams saß hier. Sie standen alle ziemlich dicht beisammen und analysierten Beth bei ihren Aufnahmen. Sie dagegen schien ebenfalls nicht wahrzunehmen, dass alle Aufnahmen auf den Leinwänden gezeigt wurden. Ein Vorteil für alle auf den Rängen, denn sie standen so hoch oben, dass Beth unten auf der Bühne ansonsten kaum erkennbar gewesen wäre.

Tape für Tape drehten sie. Henry kannte die Abläufe so gut, aber musste dieses Mal zuschauen. Immer wieder gab es die typischen Unterbrechungen. Das Licht wurde neu eingestellt, Beth neu zurechtgemacht, je nachdem, worauf der Fokus lag.

Sie selbst schien verdammt fokussiert. Henry kannte ihren P-Song ganz im Gegensatz zu allen anderen hier, doch es war schon eine ganze Weile her, dass er ihn zuletzt gesehen hatte. Lange bevor sie die Alpha One geworden war, lange bevor sie sich arrangiert hatten.

Er achtete auf jedes Detail, aber jeder Schritt, jede Bewegung saß. Im nächsten Tape sollte sie sich anscheinend kaum bewegen, sondern nur immer wieder in die Kameras schauen. Die Musik setzte mal wieder ein und Henry erstarrte.

Er hatte keine Ahnung gehabt, wie ausdrucksstark Beth sein konnte. Er konnte den Blick zwar kaum von ihrem Gesicht abwenden, schaute sich aber doch schnell um. Allen schien es ähnlich wie ihm zu gehen, selbst Lilian wirkte beeindruckt, die es immer irgendwie schaffte, in seiner Nähe zu stehen, was ihn tierisch nervte.

Plötzlich rückte Tom in sein Blickfeld, auch er beobachtete alles von hier oben. Er hatte mit der Sache unten nichts zu tun, Luke war für die Inszenierung verantwortlich und Ori und Nick für die Kampagne und den Dreh. Ihre Blicke trafen sich. Tom nickte Henry zu und drehte sich zurück, um das Geschehen zu betrachten. Henry folgte seinem Beispiel und starrte einfach wieder nur.

Kapitel 3: Ausdruch

Sie setzten schließlich zum großen Finale an. Luke instruierte Beth, welche einfach alles abnickte. Das Licht änderte sich wieder. Nun wurde es offensichtlich schnell, das hatten sie sich wohl fürs Ende aufgehoben, damit Beth für den Rest nicht zu müde wurde und nicht zu verschwitzt aussah. Sehr intelligent, so machten sie es mit ihm auch immer.

War sie bis jetzt super gewesen, setzte sie nun noch einen drauf. Er war sprachlos, er hatte sie anscheinend bisher völlig unterschätzt und gedacht, dass er der Bessere wäre. Zum ersten Mal war er sich dessen nicht mehr sicher. Er würde sich anstrengen müssen, um mit ihr zukünftig mitzuhalten, wenn sie öfter diese Leistung abrief.

„Das haben wir gut hinbekommen.“ Tom erschien an Henrys Seite.

Henry nickte. „Ehrlich gesagt, habe ich gerade überlegt, dass ich mich wohl etwas mehr anstrengen muss, um mit ihr mitzuhalten.“

Tom musterte ihn und schmunzelte. „Ein bisschen Motivation hat noch niemandem geschadet.“

Schließlich war Beth fertig und besprach sich mit Luke, der ebenso zufrieden wirkte, wie sie selbst, während ihre Assistentinnen um sie herumschwirrten. Auch ein paar Techniker waren da, anscheinend sollte sie noch ein bisschen proben.

Henry wandte sich zurück zu Tom. „Ich werde das Gefühl nicht los, dass Luke genau weiß, dass wir alle hier sind, im Gegensatz zu Beth, und er uns jetzt zeigen will, was sie alles kann.“

Tom nickte. „Luke hat in Absprache mit mir und ohne ihr Wissen diese Bühnenprobe freigegeben. Hast du sie schon hier auf der Bühne gesehen?“

„Nein.“

Tom lächelte, was selten passierte. „Dann lass dich überraschen.“

Die Vorbereitungen dauerten etwas, aber das war normal. Henry kannte es nicht anders. Beth sang sich derweilen noch ohne Mikro ein, während ein Teil der Band sich einspielte.

Dann kam Luke und gab letzte Anweisungen, während bei Beth ihr Headset am Kopf befestigt wurde. Sie setzte sich danach an den Rand der Bühne zu den Musikern hin gerichtet und wartete anscheinend auf ihren Einsatz. Die letzten Leute verschwanden von der Bühne.

Dann begann der Leadgitarrist. Henry kannte das Lied, er hatte es schön öfter von ihr gehört. Anscheinend hatten Beth und er eine gute Connection. Aber das wunderte ihn nicht, soweit er wusste, war er aus Deutschland. Er stand jetzt direkt vor ihr und spielte langsam für sie.

Ihr Gesang setzte ein. Sie saß dabei immer noch ganz ruhig am Rand, war aber nun weg, völlig in ihrem Lied und in dessen Welt. Wie er es ihr damals gesagt und gezeigt hatte, setzte sie es um, sie lebte den Song und erzählte dazu ihre Geschichte. Plötzlich stand sie auf, denn das Lied wurde lauter. Sie stellte sich mitten auf die riesige Bühne, als sei es ein Zimmer und sie darin ganz allein.

„Na, was sagst du?“ Tom stand immer noch neben ihm.

„Der Unterschied ist unglaublich. Ich meine, ich wusste ja, dass sie gut ist, aber das habe ich ehrlich nicht erwartet.“ Er erwiderte Toms Blick, der ihm zustimmte. Beth war auf der Bühne noch einmal anders als im Trainingssaal, hier wirkte es realistisch, dass sie in ihrem Team war, und dass sie das auch schaffen konnte. In den normalen Proben ging es immer um Details, die Technik, die richtige Choreografie. Hier im Stadion ging es nicht um Perfektion, sondern um Stimmung und um Ausdruck, etwas, worauf im Trainingssaal nicht vorrangig geachtet wurde. Beth war ein Naturtalent darin und das musste der Grund sein, warum sie einst hierherkam. Nicht ihre Stimme, nicht ihr Äußeres, nicht ihr Können, nein ihr Ausdruck war es.

„Ich denke, wir gehen gleich runter. Ich finde, es ist ein guter Zeitpunkt, um euch zu zwölft dort stehen zu sehen. Kannst du den anderen Bescheid sagen? Die sind ja alle hier!“ Tom betrachtete weiterhin Beth, während er sprach.

„Mach ich.“ Henry starrte ebenfalls immer noch gebannt auf die Bühne, wo Beth gerade zurück zu Luke ging. Ihr Song war zu Ende. Er konnte Lukes Gesicht auf dem Bildschirm nicht sehen, denn die Kameras hielten nicht auf ihn, aber selbst von hier oben sah seine Körperhaltung entspannt aus.

Schließlich besann er sich und schaute sich um. Er sah auf Anhieb, die meisten der anderen Alphas. Am nächsten standen Sean und Claire, die sich das Ganze zusammen angeschaut hatten.

„Henry, hammermäßig, oder?“, meinte Claire, die ihn als Erstes bemerkte, als er sich ihnen näherte. Sean sagte nichts, Beth hatte ihn anscheinend sprachlos gemacht und das passierte bei Sean nicht oft.

„Ja!“, antwortete er knapp. „Tom will, dass wir nach unten kommen! Er hatte gerade die Eingebung, dass wir heute zum ersten Mal zu zwölft unten auftauchen könnten. Bringt ihr den Rest mit?“

Claire nickte lächelnd.

Somit entfernte Henry sich und wollte Richtung Ausgang zum Backstagebereich gehen, aber dann fiel sein Blick auf Carlos, der umringt von seinem Team alles gebannt verfolgte.

Kapitel 4: Toms Handschrift

Carlos war wieder da! Eine neue Information für Henry, das hatte er nicht gewusst, sondern geglaubt, dass er noch in Asien oder sonst wo weilte.

In diesem Augenblick fiel auch Carlos´ Blick auf Henry. Sofort kam dieser auf ihn zu.

„Hallo Carlos!“

„Henry! Also ich muss ja sagen, ich fasse nicht, was ihr mit Beth gemacht habt!“ Er lachte.

„Du hast deinen Job sehr gut gemacht!“, erwiderte Henry und meinte das ernst, auch wenn er das am Anfang niemals gedacht hätte.

„Aber mit diesem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Ich meine, sie hat mich damals wirklich beeindruckt, aber dass sie so weit kommt und dann auch noch so schnell …“

Henry schmunzelte. „Das stimmt, dein Traum hat sich wohl erfüllt.“

„Ja, aber auch du scheinst zufrieden zu sein.“ Carlos betrachtete ihn schräg von der Seite.

„Ich kann mich nicht beklagen!“

Carlos grinste, dann schweifte sein Blick ab. „Ah, schau mal, sie performt noch einmal, anscheinend dieses Mal mit allem Drum und Dran!“

Carlos hatte vollkommen recht. Die Lichter gingen aus und nur minimalistische Beleuchtung blieb. Jetzt sang Beth nicht mehr, sondern sie performte. Beide beobachteten sie gespannt und aufmerksam.

Ein einzelner Scheinwerfer strahlte sie an. Sie stand gerade wie eine Kerze mit dem Rücken zu allen, absolut regungslos.

Dann ging es los.

Die ersten Töne erklangen und schon stockte ihm wieder der Atem, als sie sich umdrehte.

Carlos Hand krallte sich in seinen Arm.

Sie sang und tanzte los, erst leicht, dann immer schneller. Die Melodie erst leise, änderte sich mit einem Knall und Beth war in diesem Augenblick präsent wie nie. Sie nahm die ganze Halle ein, sie schien das Licht zu kontrollieren – eine geniale Lichtshow, die Luke sich da ausgedacht hatte, dachte er – sie tanzte Schritte, die sie noch nie bei ihr gesehen hatte. Man merkte eindeutig Toms Handschrift. Und Beth ließ alles raus, besonders als sie jetzt vorne auf der vorderen Bühne war. In diesem Augenblick wusste er, dass sie nirgendwo anders hingehörte, als dort auf den Platz genau neben ihm.

Kapitel 5: Nachklang

Ihr Song war zu Ende. Das Licht wurde umgeschaltet und sie blieb einfach stehen. Carlos hatte inzwischen wieder losgelassen und Henrys Hände begannen zu klatschen, ohne darüber nachzudenken.

Eigentlich war es verboten, aber es ging nicht anders. Sie musste wissen, wie gut sie gewesen war. Carlos zögerte nicht, er machte sofort mit und wie eine Welle fielen immer mehr ein, Sean pfiff, viele jubelten, alle applaudierten.

Und sie? Sie sah aus, als hätte man ihr kräftig ins Gesicht geschlagen. Sie wurde blass, dann rot, dann schnappte sie nach Luft und dann wurde sie von Luke gerettet, der grinsend zu ihr schritt. Henry war sich sicher, dass er das genauso geplant hatte und er auch das Lied deswegen ausgesucht hatte, weil sich danach keiner beherrschen konnte.

„Unglaublich!“, sagte Carlos neben ihm und holte ihn damit zurück in die Realität.

„Ja!“ Henry räusperte sich.

„Sie weiß nicht, was sie tun soll.“ Carlos schmunzelte über Beths Reaktion. Luke sprach kurz mit ihr und dann knickste sie zum Publikum gewandt, wie sie es schon einmal getan hatte. Sie wirkte zittrig, aber wusste jetzt Bescheid, die Beleuchtung war in ihren Normalzustand geschaltet, also sah sie alle. Der Knicks brachte alle erneut zum Jubeln, während sie sich unsicher an Luke wandte.

„Sorry Carlos, ich muss los. Tom hat uns nach unten beordert.“

Er lächelte. „Ich bin schon gespannt!“ Er zwinkerte ihm zu und Henry ging.

Er kannte die Wege, kam problemlos durch und schaffte es schnell nach unten zu seiner Garderobe zu kommen. Jack war wohl auch von irgendwem informiert worden, sodass er bereits dort wartete.

Henry zog sich schnell um und lief in den Aufwärmraum und drehte dort ein paar Runden. Die anderen waren auch da, aber vertieft. Schließlich waren sie alle fertig und Henry spürte, dass alle ganz dringend das Bedürfnis hatten, ihre Bühne zurückzuerobern. Er konnte das verstehen, er fühlte genauso. Sie bekamen alle ein Headset, dann ging es in ihr Territorium.

Henry sah sie sofort aus den Augenwinkeln am Rand sitzen. Er tat so, als würde er sie ignorieren, widmete sich seinem Headset und dem darauffolgenden Soundcheck. Tom kam schließlich dazu.

„Kommt ihr?“, forderte er alle elf auf und sie folgten ihm. „Ihr habt gerade Beth gesehen und erlebt. Irgendwelche Erkenntnisse dazu?“, fragte Tom leise.

„Wir können alle einpacken“, brummte Feo und Henry schmunzelte innerlich.

Tom kommentierte es nicht weiter. „Zeigt ihr, was ihr könnt. Sie muss sehen, was sie erwartet. Ich will Bestleistung und keine Fehler, verstanden? Schaut zu Beth, nehmt ihre Leistung als Motivation euch zu verbessern.“ Er deutete in ihre Richtung.

Alle sahen zu ihr, auch Henry, und plötzlich winkte sie schmunzelnd.

Das war mehr als Motivation, das war eine Kampfansage.

Zwei Songs, den Ersten powerten sie förmlich ins Publikum und der erwünschte Effekt von erneutem Jubel blieb nicht aus. Dann kam ein Zweiter und die fünf Frauen verzogen sich grinsend. Die sechs Männer blieben und nicht nur Henry freute sich darauf, nun zu zeigen, dass auch Beth ihnen gegenüber nicht immun war. Eine kleine Art der Rache und er war sicher, sie würde zurückschlagen. So funktionierte es zwischen ihnen. Kleinkrieg, wie sie es nannte.

Es funktionierte, sie kicherte schließlich und die Jungs freuten sich allesamt. Henry fand sie einfach nur niedlich, auch wenn er das wie vieles andere auch niemals zugeben würde. Er blieb cool und beglückwünschte die anderen zu ihrer Leistung.

Jetzt ging es weiter, Beth kam dazu und schien minimal aufgeregt. Tom nannte den Song und schon stellten sie sich auf.

Dann schaute Henry zur Seite. „Und nervös?“, fragte er leise. So, wie sie herumzappelte auf jeden Fall.

„Bisschen“, antwortete sie und untertrieb damit.

Er schmunzelte. „Keine Sorge, du hast schon alle da oben überzeugt, du kannst es eh nicht mehr versauen.“

Sie murmelte irgendwas in sich hinein, was er nur noch lustiger fand, und er fragte sich, womit er sie ablenken konnte. „Es gibt übrigens eine Überraschung für dich.“

Ihr Kopf ruckte fragend zu ihm.

„Willst du es wissen?“

Sie nickte so halb überzeugt.

„Carlos ist da!“, antwortete er schlicht.

Ihr Gesicht verwandelte sich, aber sie hatte keine Zeit es ganz zu verarbeiten, das Lied begann und sie starteten das erste Mal zu zwölft. Wie er es auch schon gedacht hatte, war er nun endgültig überzeugt: Sie gehörte genau hier auf diese Bühne!

ENDE